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Uta Schellhaaß

Willkommen

Sehr geehrte Besucher und Besucherinnen meiner Homepage,

nun habe ich seit zwei Monaten denselben Text zur Euro- und Finanzkrise auf dieser Seite gehabt und er hat – erwartungsgemäß - nichts an Aktualität eingebüßt. Nun stelle ich den Text vom 10. 12. 2011 unter der Rubrik Aktuelles auf meiner Homepage ein. Hier zur Abwechslung ein paar Auszüge aus einem Interview mit der Landeszeitung vom 16. 2. 2012, das Frank Schäffler zur Griechenladfrage gegeben hat:
Landeszeitung: „Die Bundesregierung hat gerade Gerüchte dementiert, wonach sie eine Staatspleite Griechenlands für unvermeidbar und akzeptabel hält. Halten Sie eine Pleite für vermeidbar?
Schäffler: Nein, im Kern ist Griechenland pleite, sonst könnte es sich am Markt refinanzieren. Diese Refinanzierbarkeit ist das Kriterium für Staatspleiten. Dass nun ein Schuldenschnitt stattfinden soll mit privaten Gläubigern, zeigt, dass die Schuldentragfähigkeit nicht gegeben ist.
Landeszeitung: Welche Alternativen sehen Sie denn zur Rettung Griechenlands?
Schäffler: Es gibt keine einfachen Lösungen für Griechenland. Das Land wird eine sehr schwere Zeit durchleben. Zur Lösung des Problems muss es einen harten, umfassenden Schuldenschnitt geben und einen Austritt aus der Währungsunion geben, weil dies die Voraussetzung dafür ist, dass Griechenland zumindest preislich wieder wettbewerbsfähig wird. Im Euroraum würde der Anpassungsprozess viel zu lange dauern -- das hält keine Demokratie der Welt aus.“ - soweit das Interview, das ich komplett ebenso auf Aktuelles stelle.

In Griechenland hungern inzwischen Schulkinder. Die Leute finden keine Arbeit. Die oft beschworene Solidarität mit Griechenland ist de facto eine Solidarität mit den Banken, an erster Stelle der französischen und mit unserer Exportindustrie, z. B. der Autoindustrie.
Der Euro wirkt als Spaltpilz für Europa. In Griechenland ist das inzwischen unübersehbar.

Mit freundlichen Grüßen
Uta Schellhaaß


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