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Uta Schellhaaß im Landtag Rheinland-Pfalz -

Rhein-Wied-Sayn-Radweg vorantreiben, Tourismus gemeinsam fördern

„Wenn man wie ein Tourist aus entfernteren Gegenden beispielsweise das Thema ‚Radwandern’ in die Internet-Suchmaschinen eingibt, um zu sehen, was unsere Region dem Touristen bietet, so stellt man fest, dass das Ergebnis für das Gebiet Rhein-Wied-Sayn durchaus ausbaufähig ist“, stellte Schellhaaß unter Zustimmung der Anwesenden fest. Zu viele „weiße Flecken“ gebe es gerade in dieser Region.

„Ein Problem und eine Chance für unsere Region ist, dass wir auf der Westerwald-Seite der überregionalen Tourismus-Organisation Westerwald-Touristik angehören, und rheinseitig dem Verband ‚Romantischer Rhein’, erklärte Schellhaaß. „Wir müssen unsere Angebote mit beiden verbinden und dürfen sie nicht partikular auf zu kleiner Ebene sehen.“

Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass die Region viel zu bieten habe, auch wenn sie nicht an vorderster Front des rheinland-pfälzischen Tourismus stehe. Besonders wichtig sind dem Landrat und den Verbandsgemeindebürgermeistern der von Uta Schellhaaß vorgeschlagene Rhein-Wied-Sayn-Radweg. Dabei gibt es insbesondere zwischen Datzeroth und Laubachsmühle, bei Puderbach und zwischen Isenburg und Sayn noch neuralgische Stellen, die alle Gesprächsteilnehmer gern einer guten Lösung zuführen möchten. Die FDP-Abgeordnete Uta Schellhaaß wird sich deshalb erneut an Wirtschaftsminister Henrik Hering sowie den Landesbetrieb Mobilität wenden.
Der Kreis vereinbarte ein weiteres Treffen noch vor den Sommerferien, um sich dann über den hoffentlich fortgeschrittenen Planungsstand berichten zu lassen.