LBM ist bei Rhein- Wied- Sayn- Projekt gefragt
Der durchgängige Wiedtalradweg ist das eine, der Rhein- Wied- Sayn- Radweg das andere. Und für den machen sich Landrat Rainer Kaul, die Bürgermeister Bernd Benner, Werner Grüber und Wolfgang Kunz wie auch FDP- Landtagsabgeordnete Uta Schellhaaß stark. Nach Gesprächen mit Vertretern des Landesbetriebs Mobilität (LBM), bei denen es in erster Linie um die Trassenlegung ging, warten die Politiker und Verwaltungsspitzen auf ein Zeichen des Landes in Form einer fortgeschrittenen Planung, die der LBM angeboten hatte.
In einem Schreiben an Minister Hendrik Hering bat Schellhaaß im Namen von Landrat und Bürgermeistern darum, den Rhein- Wied- Sayn- Radweg "im Sinne der Tourismusstrategie Ihres Hauses" voranzutreiben. Dabei müssten offenbar die LBM- Richtlinien angepasst werden, damit für den Tourismus infrage kommende Radwege auch als geeignet angesehen werden könnten. Damit meint Schellhaaß Wege, auf denen man auch vorankommt und die nicht unbedingt für Spazierfahrten mit kleinen Kindern gedacht sind. Bislang hatte der LBM Abschnitte bemängelt, die über Straßen mit "teils hohen Verkehrsbelastungen" führen.
Im Mai soll es ein weiteres Treffen mit dem LBM geben. Dann möchten die Neuwieder hören, dass sich etwas bewegt.
(rgr) Rheinzeitung, 4.05.2010
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