MAINZ. (Quelle: FDP)
Wer im außereuropäischen Ausland mit seinem Handy oder Laptop mobil im Internet surft, muss unter Umständen mit sehr hohen Gebühren für das so genannte Datenroaming rechnen.
Daher rät die verbraucherpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Uta Schellhaaß jedem Reisenden, der ein mobiles Internetgerät mit sich führt, sich vorab bei seinem Mobilfunkanbieter über etwaige Kosten für das Surfen im Internet in seinem jeweiligen Urlaubsland zu informieren. Schellhaaß warnt:
"Zum 1. Juli 2010 ist zwar eine automatische Obergrenze für Roaminggebühren von 50 Euro in Kraft getreten, diese gilt aber leider nur innerhalb der EU. Wer z.B. in die Türkei, nach Ägypten oder Tunesien reist, ist dadurch nicht geschützt. Das kann ganz schnell teuer werden!"
Für das bloße Versenden von Urlaubsfotos aus Ländern außerhalb der EU können schnell mehrere Hundert Euro fällig werden. Wer große Datenmengen wie Musik oder Videos im Internet herunter lädt, muss eine Rechnung von über 1.000 Euro einkalkulieren.
"Die FDP-Bundestagsfraktion hat die deutschen Mobilfunkbetreiber aufgefordert, ihre Kunden mit Informationen und Warnungen vor hohen Gebühren für das Datenroaming im außereuropäischen Ausland zu schützen", so Schellhaaß weiter. "Mindestens eine SMS müsste die Verbraucher auf anfallende Kosten hinweisen, sobald sie sich in ein ausländisches Netz einwählen." "Damit der schöne Familienurlaub nicht durch eine saftige Abrechnung nach Ferienende getrübt wird, sollten Eltern auch auf die Mobiltelefone ihrer Kinder achten", betont Uta Schellhaaß abschließend.
www.infotrier.de vom 20.07.2010
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